Themenroute Sakralbauten geht an den Start

 

Wann?

Dienstag 7. Mai 11.00 Uhr

Wo?

Epiphanias-Kirche (Autobahnkirche Ruhr)

Dorstener Str. 263

44809 Bochum

 

Die Route der Industriekultur ist das seit 1999 erfolgreiche touristische Aushängeschild der Metropole Ruhr. Mit Ihrem rund 400 km langen Straßen-Rundkurs und dem 700 km langen Radwege-Netzwerk „Route der Industriekultur per Rad“ sowie einem darauf ausgerichteten breiten Spektrum an Medien (Broschüren, Karten, Internet) wird das industriekulturelle Erbe der Region für Touristen von Außerhalb wie Einheimische erschlossen.

 

Die 25, „Ankerpunkte“  genannten Highlights der Route (in Bochum: Jahrhunderthalle, Bergbaumuseum uns Eisenbahnmuseum) sowie die herausragenden „Panoramen“ (in Bochum der Tippelsberg) sowie die herausragenden Siedlungen (in Bochum die Siedlung „Dahlhauser Heide“ in unmittelbarer Nähe zur Epiphaniaskirche) entlang der Route werden ergänzt um rund 1000 Standorte, die in bisher 25 Themenrouten zusammengefasst sind.

 

 

 In verschiedenen Themenrouten der „Route der Industriekultur“ waren auch bisher schon Sakralbauten enthalten, vom Bethaus der Bergleute im Muttental (TR „Frühe Industrialisierung“, über den „Bergmannsdom“ in Essen-Katernberg (TR „Industrielle Kulturlandschaft Zollverein“) bis hin zum Jüdischen Gemeindezentrum im Innenhafen Duisburg (TR „Duisburg: Stadt und Hafen“). Insgesamt handelt es sich hierbei um rund 20 Objekte, die im weitesten Sinne als Sakralbauten zu bezeichnen,  jedoch nicht systematisch in die jeweiligen Themenrouten eingeflossen sind. Neu hinzugekommen ist 2011 die Autobahnkirche RUHR in Bochum-Hamme (TR „Erzbahn – Emscherbruch“). 

Das Kulturhauptstadtjahr 2010 hat auch ein touristisches Interesse auf die Fülle von Sakralbauten des Industriezeitalters im Ruhrgebiet gelenkt. Zahlreiche, z.T. auch touristische Projekte im Bereich „Sakralbauten“ haben das Thema in den letzten Jahren öffentlich gemacht, zumeist allerdings auf lokaler Ebene:

 

Projekt „Offene Kirchen“ der Evangelischen Kirche

Stiftung Denkmalswerte Kirchen in Dortmund und Lünen

Autobahnkirche RUHR in Bochum-Hamme

Nutzung von Kirchen für Kulturelle Veranstaltungen und Ausstellungen in erheblich gestiegenem Umfang

Umnutzung von profanierten Kirchen

 

Auf Veranlassung von Herrn Pfarrer Gehrt (Epiphaniaskirche Bochum-Hamme, Autobahnkirche RUHR) ist im Jahr 2011 die Idee an den RVR - Route der Industriekultur herangetragen worden, eine eigenständige Route „Sakralbauten“ zu entwickeln. Neu ist an der 26. Themenroute, die jetzt an den Start gehen soll, dass hier das ganze Spektrum von  Orten der Religiosität, die mit dem Industriezeitalter in einem sehr engen Bezug steht, in einer Themenroute zusammengefasst ist.

In mehreren Expertengesprächen mit Vertretern der großen Konfessionen und Historikern wurde die Idee dieser Themenroute vertieft und auf dieser Basis der Historikerin und Gästeführerin Dr. Dr. Vera Bücker, wissenschaftliche Dienste & Studientouren, der Auftrag zur Entwicklung der neuen Themenroute erteilt.

Die Themenroute lenkt die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit darauf, dass zur Entwicklung des Ruhrgebiets seit Mitte des 19. Jahrhunderts nicht nur Zechen, Fabriken und Siedlungen mitsamt ihrer Infrastruktur entstanden, sondern ebenso Orte des Glaubens als Räume des sozialen Lebens entstanden. Vor allem in der  Zeit der Zuwanderung von Arbeitern für die wachsende Industrie vor dem Ersten Weltkrieg und dann auch noch einmal in den 1950er Jahren schossen die Kirchen beider christlicher Konfessionen wie Pilze aus dem Boden.

Bei der Konzeption der neuen Themenroute wurde versucht, aus der großen Fülle an Kirchen des Industriezeitalters eine repräsentative Auswahl zu treffen, die auch eine gewisse räumliche Streuung aufweisen.

Neben den Kirchen wurden auch Synagogen, Moscheen und der bekannte Hindu-Tempel „Sri Kamachi Ampal“ in Hamm in die Route aufgenommen. Damit ist auch dem Aspekt der „neuen“ Zuwanderer und ihrer Sakralbauten Rechnung getragen worden, obwohl es sich bei diesen Bauten - sieht man von den historischen Synagogen in Essen und Hagen-Hohenlimburg ab, die Gedenkstätten sind - aufgrund ihres geringen Alters keine Denkmäler sind.

Die neue Themenroute wird am 07.5.13 in der Epiphaniaskirche in Bochum-Hamme vorgestellt und gleichzeitig der Internet-Auftritt der neuen Themenroute freigeschaltet. Die Druckversion der Themenroute befindet sich in Vorbereitung und soll in Kürze erscheinen.

 

 

 

 

 

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