Neue Fakten und Aktionen gegen die Deponie Marbach

Stellungnahme der Landesgemeinschaft Naturschutz und Umwelt

Inzwischen laufen überall Aktionen gegen die geplante Wiedereröffnung der Deponie in Bochum-Hamme. Viele Mitbürger sammeln inzwischen Unterschriften in ihrem Umfeld und wollen auch persönlich einen schriftlichen Einspruch gegen das Vorhaben verfassen. Eine Vorlage für einen Solchen Einspruch kann jetzt bei uns heruntergeladen werden. –> VORLAGE (HEIR KLICKEN)

Wir haben jetzt auch Unterstützung der Landesgemeinschaft Naturschutz und Umwelt Nordrhein-Westfalen e.V. (LNU) erhalten, die uns ihre Stellungname netterweise zur  Veröffentlichung zu Verfügung gestellt hat. Das Schreiben ist weiter unten abgedruckt, kann aber als PDF im Original ebenfalls hier heruntergeladen werden. -> Originalschreiben LUN

Die Landesgemeinschaft Naturschutz und Umwelt Nordrhein-Westfalen e.V. (LNU) fördert den Natur- und Umweltschutz. Sie stärkt dessen politisches Gewicht durch Zusammenschluss der auf diesem Gebiet tätigen Organisationen. Sie versteht sich als Anwalt der Interessen von Natur und Umwelt und ist parteipolitisch unabhängig. Als Dachverband ist die LNU ein Zusammenschluss von gegenwärtig ca. 80 Vereinigungen des ehren-amtlichen Naturschutzes mit > 300.000 Mitgliedern. Die LNU wurde am 11. Mai 1976 in Düsseldorf gegründet und als erster Naturschutzverband in Nordrhein-Westfalen im Jahre 1980 nach § 29 Bundesnaturschutzgesetz anerkannt. Diese Anerkennung beinhaltet, dass die LNU von Behörden und Dienststellen an bestimmten Planungs- und Genehmigungsverfahren zu beteiligen ist. Koordinierungsstelle für Planungsverfahren ist das Landesbüro der Naturschutzverbände NW,Ripshorster Str. 306, 46117 Oberhausen. Darüber hinaus ist die LNU in zahlreichen Gremien, Beiräten und Ausschüssen auf allen Ebenen des Landes vertreten. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Abfallrecht; Deponie Marbach der Fa. ThyssenKrupp Nirosta AG in Bochum-Hamme – Wiederinbetriebnahme und Erweiterung

 

Hier: Stellungnahme der in NRW anerkannten Naturschutzvereine

 

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

namens und in Vollmacht der in NRW anerkannten Naturschutzvereine gebe ich im o.g. Abfallrechtlichen Verfahren die nachfolgende Stellungnahme ab:

 

Die geplante Wiederinbetriebnahme, Erweiterung und Erhöhung der Deponie Marbach in Bochum-Hamme wird von den Naturschutzverbänden abgelehnt.

 

 

Hier gibt es die Unterschriftenliste gegen die Deponie von TKS

Mitmachen und Unterschriftenliste für Nachbarn, Firma oder Verein gegen die Deponie laden!  hier klicken ->

 


 

„Hamme wehrt sich“

 

N E I N zur Deponie Marbach!

 

 Bochum Hamme: Luftbild er geplanten Deponie

Fast unbemerkt von der Öffentlichkeit und erst durch Berichterstattung der WAZ bzw. Ruhrnachrichten an die Öffentlichkeit gelangt, plant die Firma ThyssenKrupp Nirosta AG, die werkeigene Deponie „Marbach“ wieder in Betrieb zu nehmen. Diese Altdeponie wurde 1970 durch die Stadt Bochum genehmigt und diente bis 1987 zur Ablagerung von Produktionsabfällen. Seit 1987 ruht der Betrieb. Die Firma ThyssenKrupp Nirosta AG beabsichtigt nun, die vorgenannte Deponie wieder in Betrieb zu nehmen und gleichzeitig zu erhöhen. Deponiert werden sollen Stoffe der Deponieklasse 1, dass heißt Produktionsrückstände aus dem eigenen Betrieb.

 

Was sich so unspektakulär anhört, ist der Mega-Gau für Bochum-Hamme. Mitten im 21. Jahrhundert plant die Firma ThyssenKrupp Nirosta AG gemeinsam mit der Stadtverwaltung Bochum eine Deponie mitten in einem Stadtteil, wodurch für Jahrzehnte die Lebens- und Umweltbedingungen in Hamme negativ beeinträchtigt und verändert werden.

 

  Wie wird dieses geplante Vorhaben aussehen?

        -       Deponiefläche insgesamt: ca. 13 ha

-       Abfallarten: u. a. feinkörnige Schlacken

-       Ablagerungsvolumen: ca. 700.000 cbm

-       Jährliches Abfallaufkommen: ca. 30.000 t

-       Jährliches Abfallaufkommen: ca. 18.900 cbm

-       Rechnerische Laufzeit: ca. 37 Jahre

-       Eine Vergrößerung des Ablagerungsvolumens bis zum 50.000 cbm ist möglich

-       Derzeitige Höhe des Ist-Geländes: zwischen 68,5 und 72,5 m NN

-       Geplante Maximalhöhe ca. 104 m NN

Keine Deponie als ‚Grabmal für Hamme: Unternehmen sind entsetzt!

Die Pläne zur Wiedereröffnung der Deponie "Marbach" durch Thyssen-Krupp (TKN)  trifft auch bei den Kaufleuten von Hamme-Aktiv auf blankes Entsetzen. Der Stadtteil, der durch  starke Umweltbelastungen in der Vergangenheit ein äußerst schlechtes Image hatte und teilweise immer noch hat, war gerade dabei sich zum Positiven zu wandeln. Projekte, wie die Renaturierung des Marbachs, die Erzbahntrasse und die Aussichten auf einen Erfolg bei dem Projekt Soziale Stadt NRW, gaben den in letzter Zeit den Unternehmern wieder Mut.

Man weiß, dass kein Unternehmen in einem kranken Umfeld prosperieren kann. Die Müllkippe in Bochum-Hamme würde zu einer Abwanderung - gerade der zahlungskräftigeren - Kundschaft führen.  Man darf nicht vergessen, dass Eltern nur ungern ihre Kinder in Schulen und Kindergärten schicken, in denen eine potentielle Umweltbelastung droht.  In der direkten Nachbarschaft zu dem Deponiegelände befinden sich aber gerade mehrere Kindergärten und Schulen.

Als weithin sichtbares Zeichen für den ‚Wert‘ des Stadtteils, wäre ein solcher Müllberg von mehr als 30m auch eine Abschreckung für alle, die an Neuansiedlung ihres Unternehmens in Bochum-Hamme  gedacht haben.

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