Anmerkungen zum  Erörterungstermin im Rathaus

 

Am 22.03.2011 fand im Rathaus der Erörterungstermin zu den Einwänden gegen den Weiterbetrieb der Deponie Marbach durch die Firma Thyssen Krupp Nirosta (TKN) statt. Herr Gimpel von der Unteren Umweltbehörde Hagen moderierte die Veranstaltung. Die Behörde hatte nach Absprache mit TKN eine Tagesordnung aufgestellt, die den Einwänderinnen und Einwändern auf Nachfrage ausgeteilt wurde.

TKN war mit großer Besetzung (einschließlich einem Modell der Deponie) angereist. Neben den uns schon gut bekannten Dr. Schulz-Klemp und Liedtke waren diverse Gutachter und Juristen anwesend. Weiterhin nahmen an der Sitzung aus einigen zuständigen städtischen Abteilungen Mitarbeiter teil, entweder auf Nachfragen antworteten, in 2 oder 3 Fällen aber tatsächlich auch selber Nachbesserungswünsche vortrugen.

 

Die Naturschutzverbände waren durch Frau Heidi Hopkins, Vorsitzende des Landschaftsbeirates bei der ULB der Stadt Bochum sowie  Gerd Mackmann vom Landesbüro der Naturschutzverbände NRW (Koordinierungsstelle der vier in NRW anerkannten Naturschutzverbände für Beteiligungsverfahren) vertreten, die ihrerseits auf Unstimmigkeiten und Versäumnisse im Antragsverfahren aufmerksam machten und ihre Bedenken anmeldeten.

 

 Der Rat der Stadt Bochum war nur durch Herrn Gräfingholt (CDU, Leiter des Umweltausschusses der Stadt Bochum) vertreten, der die Sitzung als aufmerksamer Zuhörer verfolgte.

 Die Erörterung der Einwände begann auch bei dieser Veranstaltung wieder mit einer Darstellung der Deponiepläne durch Herrn Liedtke von TKN.

 

Deponie gefährdet Arbeitsplätze in Bochum

Hinter der Problematik der Wiedereröffnung der Deponie von Thyssen-Krupp in Bochum verbergen sich auch viele Einzelschicksale, sowie die Gefahr des Verlustes hochwertiger Arbeitsplätze in Bochum. Exemplarisch veröffentlichen wir hier die Anfrage von Norbert Kriech an den Zentralverband der Europäischen Lederindustrie, der in direkter Nachbarschaft der Deponie sein Bürogebäude hat und eine sehr große Solaranlage dort betreibt.

Frage an Herrn Wisgalle ZEL von Norbert Kriech:

Sind Sie, bei der Ansiedlung Ihres Unternehmens, darüber informiert worden
das sich das Grundstück in direkter Nähe einer Altdeponie befindet und
damit zu rechnen ist, das diese wieder eröffnet werden kann?

Stellungnahme des Zentralverband Europäischer Lederhändler eG,

von Herrn Frank J. Wisgalle, zu dieser Frage.

Wir hätten uns  g a n z  sicher hier nicht angesiedelt, wenn uns irgendjemand über diesen Umstand informiert hätte! Für uns war dieses Gebiet zwar ein eine ehemalige Schlackendeponie, die mit Millionen der EU und der Stadt zurückgebaut worden war, das Ganze hatte jedoch für uns eine Zukunftsperspektive. Diese schrumpft mit der geplanten Deponiewiedereröffnung gegen null.

 

Bekanntmachung gemäß § 73 des Verwaltungsverfahrensgesetzes für das

Land Nordrhein-Westfalen (VwVfG NRW)

 

Stadt Hagen – Umweltamt – als Gemeinsame Untere Umweltschutzbehörde der

Städte Bochum, Dortmund und Hagen

Az.: 69/5-911.000-4-Ke Hagen, den 07.03.2011

Planfeststellungsverfahren gem. § 31 Abs. 2 des Gesetzes zur Förderung der

Kreislaufwirtschaft und Sicherung der umweltverträglichen Beseitigung von

Abfällen (Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz – KrW-/AbfG) zum

Weiterbetrieb und zur Erhöhung der Werksdeponie der Marbach der Firma

ThyssenKrupp Nirosta GmbH in Bochum-Hamme

In dem oben näher benannten Verfahren wurden Einwendungen gegen den Plan

erhoben. Gemäß § 73 Abs. 6 VwVfG findet deshalb ein Erörterungstermin statt.

Der Erörterungstermin wird durchgeführt am 22.03.2011, ab 9.00 Uhr im großen

Ratssaal im Rathaus der Stadt Bochum, Willy-Brandt-Platz, 44787 Bochum.

Falls erforderlich wird der Erörterungstermin am darauf folgenden Tag an gleicher

Stelle fortgeführt.

Wir kämpfen weiter gegen eine Deponie in HammeDeponie der Firma Thyssen-Krupp Nirosta AG am Marbach in Bochum-Hamme

 

Gibt es einen inhaltlichen Zusammenhang mit dem Windrad in Bochum-Gerthe und der Deponie der Firma Thyssen-Krupp Nirosta  am Marbach in Bochum-Hamme?

 

Vordergründig muss man dies sicherlich verneinen. Bei näherer Betrachtung aber gibt es durchaus Parallelen zu den Hammer Verhältnissen. Kurz zurück nach Gerthe: Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat nun endgültig entschieden, dass der rotorlose Mast für das geplante Riesen-Windrad beseitigt wird. Begründung: „Das Windrad stellt eine optische Bedrängung der nächsten Wohnbebauung in 270 m dar.“

 

Überträgt man diesen Maßstab und diesen jetzt durch höchst richterliche Entscheidung festgelegten Standard auf die Verhältnisse in Bochum-Hamme an der Von-der-Recke-Straße, so dürfte die geplante Deponie nie und nimmer errichtet werden, zumal eine Halde aufgrund der Massivität des geplanten Deponiekörpers weitaus bedrohlicher wirkt als ein Windrad. Die optische Bedrängung der geplanten Großdeponie zur vorhandenen Wohnbebauung ist ungleich stärker zu gewichten als in Gerthe!

 

Bochum den 04.07.2010

Presserklärung

Der Kampf der Bürger von Bochum Hamme gegen dieThyssenKrupp Nirosta Deponie Marbach
geht weiter.
Wir weisen nochmals darauf hin, das die geplante Wiedereröffnung der Deponie Marbach,
für Bochum Hamme und die angrenzenden Stadtteile sowie den Westpark (als Naherholungsgebiet und der Erzbahntrasse, Fahrrad und Fußweg) eine erhebliche und nicht zu vertretende Belastung bedeuten würde und das in mehrererlei Hinsicht.
Bochum Hamme ist ein Stadtteil der schon heute von hoher Arbeitslosigkeit geprägt, durch seine Bevölkerungsstruktur und den vorhandenen Belastungen stark benachteiligt ist.
Eine fehlgeleitete Stadtentwicklung durch die Wiedereröffnung der Marbach Deponie, würde der
Stadtteil und seine Umgebung für die nächsten Jahrzehnte (oder länger) so stark belastet, das
alle Bemühungen der letzten Jahre strukturelle Verbesserungen im Bereich Gewerbe (z.Bsp.Gewerbegebiet Porschestraße) Wohn- und Wohnumfeldverbesserungen, zerstört würden.  
Durch den Bau des Westkreuzes kommt es außer dem, schon jetzt eine weitere Belastung auf die Bevölkerung zu. Durch eine Wiedereröffnung der Deponie, dürfte auf die Bevölkerung, eine nicht mehr erträgliche Belastung und Gesundheitsgefährdung zukommen, diese halte ich auch aus um-weltpolitischen Gründen nicht für tragbar.
Bis Heute ist die Gefährdung, durch die Altlasten auf dem alten Deponie Gelände, nicht geklärt.
Es ist unbedingt erforderlich das dieses von einem unabhängigen Gutachter untersucht wird,
vermutlich liegt schon jetzt eine Belastung des Grundwasser vor.

Es stellen sich immer noch Fragen die bis heute nicht ausreichend beantwortet wurden.

ThyssenKrupp Nirosta-Kippe

Enttäuscht zeigt sich die „Hammer Runde“ von den Ergebnissen des Gespräches zwischen der Oberbürgermeisterin Dr. Ottilie Scholz mit Vertretern von ThyssenKrupp Nirosta (TKN) wegen der geplanten Wiedereröffnung der Deponie in Bochum-Hamme am Marbach für Edelstahlschlacken.

„Das Angebot von TKN ist ein Affront! Die Reduzierung der Deponiespitze von 35 auf 30 m stellt keine Verbesserung der Planungen dar und ist auch kein akzeptables Angebot für die Bürgerinnen und Bürger des Stadtteils Hamme“, so Martin Oldengott als Sprecher der „Hammer Runde“.

Wichtige Fakten zur Deponiedebatte in Briefen der Hammer Runde

 

Um unsere Leserschaft mit allen neuen Erkenntnissen rund um das Thema Deponie von Thyssen-Krupp zu versorgen und auch darzustellen, was die Hammer Runde so alles unternimmt um die Deponie zu verhindern, werden heute einige Briefe an verschiedene Stellen und Personen hier veröffentlicht. Wir empfehlen allen Lesern, diese einmal zu studieren, denn sie enthalten in kompakter Form eine große Menge an wichtigen Informationen. Darunter sind auch  Neuigkeiten, die den Verlauf der Auseinandersetzung zu unseren Gunsten beeinflussen könnten. Der untenstehende Brief an Dr. Enrst Kratzsch vom Bauamt der Stadt Bochum wird in Gänze abgedruckt bitte auf "weiterlesen klicken" , die restlichen Briefe gibt es zum herunterladen im PDF-Format.

 

Downloads der Briefe in einer Datei: Bitte auf das Symbol klicken->

Neues von der Deponiedebatte: Stand vom 10.05.2010

Wiedereröffnung

der Deponie Marbach

 

 

 

Die Bochumer Bevölkerung muss gemäß der gesetzlichen Regelung vor Immissionen jeglicher Art geschützt werden!

 

Der Fachausschuss für Umwelt, Sicherheit, Ordnung und Verkehr der Stadt Bochum tagt am 20. Mai,   15:00 Uhr,  im großen Sitzungssaal des Rathauses.

 

Hier werden die Weichen gestellt.

 

Bitte helfen Sie uns mit Ihrer Anwesenheit am 20 Mai.

 

Wir zählen auf Sie!

 

 

Resümee der Bürgerversammlung 14.04.10:

 

Hier ein Resümee der Bürgerversammlung in der Gethsemane-Kirche in Bochum-Hamme zum Thema „Wiedereröffnung der Deponie Marbach“ durch Thyssen-Krupp-Nirosta (TKN):

 

Eingeladen wurde durch die Bezirksvertretung unter Federführung von Bezirksbürgermeister Heldt, der auch die Moderation übernahm. Dazu gebeten waren Baudezernent Dr. Kratzsch (Stadt Bochum), Herr Gimpel (Umweltbehörde Hagen) und Frau Dr. Schulz-Klemp (TKN). Frau Dr. Schulz-Klemp wurde von zwei weiteren TKN-Kollegen begleitet, die nicht in Erscheinung traten.

 

Nach ausführlichen Statements der Podiumsteilnehmer bekamen die anwesenden Hammer BürgerInnen Gelegenheit, Ihre Fragen zu stellen. Der Fragenkatalog sei hier kurz umrissen:

                     Alternative Standorte, bzw. Entsorger

                     Die Belastungen durch den zusätzlichen Schwerlastverkehr

                     möglicher Eintrag giftiger oder schädlicher Substanzen in Luft und Grundwasser

                     die Größe der neuen Deponie und der Nutzungszeitraum (bis zu 40 Jahre)

                     Aussehen und Wirkung eines so riesig projektierten Deponieberges auf den Stadtteil und sein Image

                     warum die immer noch vorhandene Altdeponie mit ungesichertem Deponat über viele Jahre so verbleiben konnte, ohne das TKN, die Stadt Bochum oder die Umweltbehörde sich genötigt sahen einzuschreiten

                     warum überhaupt ein Planfeststellungsverfahren gewählt wurde, dessen Ergebnis für „alle Ewigkeit“ bestehen bliebe, statt eines Bebauungsplans

 

Dies nur ein Spektrum, auf das die anwesenden BürgerInnen Antworten und Klärung von den Podiumsgästen erwarteten.

 

Nun zu den Reaktionen der Befragten: Mein persönliches kurzes Fazit lautet: Es wurde entweder beschönigend, ausweichend oder gar nicht geantwortet. Ich möchte sogar noch weiter gehen, es wurde auch gezielt verschwiegen und mantraartig von Seiten TKNs und Herrn Dr. Kratzsch wiederholt, dass es keine nennenswerte Belästigung von der Deponie gäbe:

Keinen Staub, keinerlei Gifte, keine Belästigung...

Aber auch dies kann nicht verwundern, es ist das tägliche Brot von TKN-Mitarbeitern wie Frau Dr. Schulz-Klemp. In einigen Firmen heißt das dann „Beschwerdemanagement“, umgangssprachlich bezeichnet man das dann eher als „Vernebelungsabteilung“.

 

Auf eines können sich alle verlassen: Auch wenn wir aus Hamme kommen, wir können tatsächlich denken und uns ein Urteil bilden, und wir geben nicht auf!

 

Gertrud Labusch

 

 

Informationsveranstaltung zur geplanten Deponie in Bochum-Hamme

 

Derzeit ist sehr wichtig, dass wir bis Dienstag 06.04.2010 gegen 12:00 alle Unterschriften und vor allem viele individuelle Einspruchsschreiben zum Rathaus bringen. Falls Sie Zeit haben sollten, können Sie und auch andere gern mitkommen. Wir treffen uns ab 11:30 vor dem Rathaus. Die Presse, Rundfunk und Fernsehen werden auch dabei sein. Je mehr Leute kommen, um so besser!

Fehler bei der Informationsweitergabe aus der Verwaltung erfordert sofortiges Handeln !

Irrtümlich war die falsche Information im Umlauf, die Einspruchsfrist habe sich auf den 30.04.2010 verlängert. Wir entschuldigen uns ausdrücklich für deren Weitergabe! Richtig ist hingegen, dass Einsprüche nach wie vor nur bis zum 06.04.2010 eingebracht werden können. Die Hammer Runde bittet Sie daher:

1.       Werfen Sie noch ausgefüllte Unterschriftenlisten unbedingt  bis Ostermontag (05.04.2010) am Gemeindebüro der Evangelischen Gethsemane-Gemeinde, Amtsstraße 4, 44809 Bochum  ein.

2.       Füllen Sie bitte umgehend und zusätzlich Ihren persönlichen Einspruch aus und senden Sie ihn noch vor Ostermontag ab. Die Vorlage dafür finden Sie hier auf der Seite. VORLAGE (HEIR KLICKEN)

  

 Jetzt auch Informationen in türkisch :  Download -->  hierInformationen zur Deponie Marbach in Bochum-Hamme auf türkisch

Der Protest gegen die geplante Deponieaufschüttung in Bochum-Hamme weitet sich aus.

Bei einer UnterscHammer Bürger sammeln auch in der Innenstadt Unterschriften gegen die Deponie Marbachhriftenaktion in der Bochumer Innenstadt konnten mehrere Seiten Unterschriften Bochumer Bürger gesammelt werden. Das Problem ist, dass viele Leute gar nicht oder nur unzureichend aufgeklärt sind. In Gesprächen mit uns, zeigten die meisten völliges Unverständnis über die Handlungsweisen von Politik und Verwaltung, über die Industriepolitik von Thyssen-Krupp als Deponiebetreiber und anderen involvierten Stellen. Einhelliger Tenor aller Gespräche war ,dass der Imageverlust für den Standort Bochum verheerend ist und eine Industriepolitik aus den 50er Jahren nicht in unsere Zeit passt. Von den mannigfaltigen Belastungen der Bochumer Bürger ganz zu schweigen.

Die Aktion wird wiederholt. Wer mitmachen will, melde sich bei der Hammer Runde (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) an.

 

Zur Erleichterung des Hammer Bochum-Hamme wehrt sich auch mit einer Plakataktion gegen die Deponie„Wiederstands“ wurde die Einspruchsfrist vom 06.04.2010 auf den 30.04.2010 verlängert. Das kommt auch den Anstrengungen der Hammer Runde entgegen, möglichst viele Unterschriften gegen das Projekt Deponie-Marbach zu sammeln. Bitte beteiligen Sie Sich ebenfalls daran!  Unterschriftenlisten für Hausgemeinschaften, Vereine oder andere Vereinigungen können hier auf der Seite heruntergeladen werden.

 Die Firma Thyssen-Krupp Nirosta (TKN) hat ebenfalls heute auf einer Pressekonferenz Details zur geplanten Wiedereröffnung der Deponie in Bochum-Hamme bekannt gegeben. Dabei gab es aber, über die schon bekannten  – und hier veröffentlichten - Fakten hinaus, leider keine Erkenntnisse.

Außerdem gab es ebenfalls am 18.03.10 ein weiteres Interview beim Sender Radio Bochum. Die Teilnehmer waren: Frau Labusch, Herr Malzahn und Herr Waldhecker, die nochmals Ihre Stimmungslage allen Hörern darstellten. Besonders die Abwertung des gesamten Stadtteils durch die Deponie wurde dabei als extrem problematisch herausgestellt. Auch wurde darauf hingewiesen, dass diese Wirkung weit über Bochum-Hamme auch die angrenzenden Stadtteile betrifft.

 Am Wochenende beginnt die Plakataktion in Bochum Hamme mit dem Ziel, möglichst alle Bürger zu informieren. Erschreckenderweise gehen täglich bei unserer Redaktion Briefe und E-Mails von Betroffenen ein, die von dem Vorhaben in Bochum-Hamme bisher noch gar nicht wussten und empört sind.  Die Hammer Runde ruft nochmals alle Mitbürger auf, auch selber Einspruch gegen die geplante Deponie zu erheben.

 

 

Werbung 1

Test Buttons

Werbung 8

Fahrschule_Jahnke

Werbung 2

Test Buttons

Werbung 3

Fahrschule_Jahnke

Werbung 4

Blumenhaus Reitemeier

Werbung 5

Blumenhaus Reitemeier

Werbung 9

FreeArt

Werbung 10

Werbung 11

Gleim

Werbung 12

Werbung 7

Werbung