Liebe Bürgerinnen und Bürger des Stadtteils Bochum-Hamme,

 

mit Bekanntmachung am Mittwoch, den 11. April 2012, hat das Umweltamt der Stadt Hagen als gemeinsame Untere Umweltschutzbehörde der Städte Bochum, Dortmund und Hagen die Plangenehmigung für den Weiterbetrieb und die Erhöhung der Deponie Marbach erteilt.

 

Die Planfeststellungsunterlagen sind für alle Bürgerinnen und Bürger einsehbar in der Zeit vom 19.4.2012 bis einschl. 2.5.2012 beim Umweltamt Hagen und bei der Stadt Bochum, Techn. Rathaus, Hans-Böckler-Straße 19, 44787 Bochum, Zimmer 1.0.210. Weitere Einzelheiten hierzu in der angefügten Pressemitteilung.

 

Diejenigen Personen, die Einwendungen erhoben haben, können den Planfeststellungbeschluss bei der Stadt Hagen, Umweltamt 69/5, Rathaushausstraße 11, 48095 Hagen, schriftlich anfordern.

 

Bitte nehmen Sie doch von der Einsichtnahme usw. rege Gebrauch.

 

Seitens der Stadtteil-Konferenz Hammer-Runde wird - wie angekündigt - z. Z. eine Klage beim Verwaltungsgericht Gelsenkirchen vorbereitet. Dieses Klage halten wir für umso notwendiger, da durch den anstehenden Verkauf der Edelstahlsparte Nirosta an den finnischen Konzern Outokumpu unserer Meinung nach die Grundlage für diese Genehmigung entfallen ist. Es ist bekannt, dass der Mutterkonzern ThyssenKrupp somit der eigenen Tochter Nirosta "den Todesstoß versetzt hat". Spätestens 2016 wird am Standort Bochum die Edelstahlsparte geschlossen. Laut der jetzt erteilten Genehmigung wird der Schüttzeitraum aber 37 Jahre betragen und somit uns in Bochum-Hamme bis zum Jahre 2050 eine Deponie bescheren, deren Auswirkungen die örtliche Politik völlig unterschätzt und falsch bewertet hat. Letztendlich kann man nur hoffen, dass durch das Ende der Edelstahlsparte Nirosta in Bochum im Jahre 2016 diese Deponie und Genehmigung hinfällig wird. Und dann wird neu zu denken und zu handeln sein.

 

Ausdrücklich weist die Stadtteil-Konferenz Hammer-Runde Anschuldigungen und Vorwürfe zurück, dass durch den Widerstand zur geplanten Deponie die hiesigen Arbeitsplätze bei Nirosta gefährdet wurden. Der Wegfall der Arbeitsplätze bei Nirosta, den wir sehr bedauern, ist allein und ausschließlich auf eine konzerninterne Entscheidung des Vorstandsvorsitzenden Herrn Hiesinger zurückzuführen. Die Totengräber des Standortes Nirosta in Bochum sitzen ausschließlich in der Konzernzentrale in Essen.

 

Der Vorstand

Stadtteil-Konferenz Hammer-Runde

 

Werbung 1

Test Buttons

Werbung 8

Fahrschule_Jahnke

Werbung 2

Test Buttons

Werbung 3

Fahrschule_Jahnke

Werbung 4

Blumenhaus Reitemeier

Werbung 5

Blumenhaus Reitemeier

Werbung 9

FreeArt

Werbung 10

Werbung 11

Gleim

Werbung 12

Werbung 7

Werbung