Liebe Bürgerinnen und Bürger des Stadtteils Bochum-Hamme,

 

trotz eines engagierten Widerstandes der Bürgerschaft und der in der

Stadtteilkonferenz Hammer-Runde zusammen geschlossenen Vereinen, Kirchen,

Parteien. Händlerschaft und Initiativen ist seitens der verantwortlichen

Behörden und mit Unterstützung der Stadt Bochum und örtlichen Politik ein

weitreichender Beschluss gefasst worden, der über 37 Jahre den Stadtteil

Hamme prägen und stigmatisieren wird. Die Deponie Marbach der Firma

ThyssenKrupp-Niroste soll genehmigt werden.

 

Es ist dabei insbesondere bemerkenswert und gleichzeitig entlarvend, mit

welchem Desinteresse und welcher Ignoranz gerade die (Umwelt-)Partei Bündnis

90/Die Grünen in Bochum dieses Thema ausgesessen und in der Öffentlichkeit

verschwiegen hat. Diese Partei hat in Bochum ihre Glaubwürdigkeit und

Unschuld verloren.

 

 

 

In den letzten Wochen haben wir etliche Unterstützung, Hinweise und auch

anonym zugesandte Schriftstücke zugesandt erhalten: Behördenvertreter und

Mitarbeiter in den im Verfahren beteiligten Träger öffentlicher Belange

haben uns signalisiert: "Das Verfahren zur ThyssenKrupp-Nirosta Deponie am

Marbach war von Anfang an nicht neutral und sachgerecht. Die Hammer-Runde

hatte von Anfang an keine Chance. Die alten "Seilschaften" in Bochum haben

hinter den Kulissen die Strippen gezogen".

 

Die Stadtteilkonferenz Hammer-Runde bereitet zur Zeit die (Sammel-)Klage

gegen den Planfeststellungsbeschluss beim Verwaltungsbericht in

Gelsenkirchen vor.

 

Mit freundlichen Grüßen

Stadtteilkonferenz Hammer-Runde

 Bitte lesen Sie auch die beigefügte Planfeststellung <hier klicken>

 

 

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