Ausflug der Konfirmanden ins Bibeldorf Rietberg

Ein wenig überrascht waren die Konfirmandinnen und Konfirmanden der Evangelischen Gethsemane-Kirchengemeinde schon, als sie auf ihrem Terminplan für den Kirchlichen Unterricht für den 15. Oktober 2011 lasen: Fahrt ins Bibeldorf. Was soll das sein, ein Bibeldorf? Die Antwort lautet: Das ist der Nachbau eines Dorfes zur Zeit Jesu, in dem man sich ein Bild davon machen kann, wie die Menschen zur damaligen Zeit in Israel gelebt haben. Außerdem wird die Lebensweise der Nomaden sehr anschaulich vor Augen geführt.

Die Jugendlichen erhielten in 1 ½ Stunden eine sachkundige Führung durch das Dorf. Es begann mit dem Besuch eines römischen Hauses. Dort wurde die damalige politische und wirtschaftliche Situation in Israel beleuchtet. Es wurde aufgezeigt, was die römische Besatzung für die Israeliten bedeutete. Einige biblische Geschichten erschienen in einem ganz neuen Licht.

 

 

Beeindruckt waren die Konfirmandinnen und Konfirmanden von dem Beduinenzelt, das als nächstes besichtigt wurde. Kaum vorstellbar, dass sich hier das ganze häusliche Leben einer vielköpfigen Sippe abspielte. Allein drei Stunden dauerte die Zubereitung jeder Mahlzeit, zu der jeweils Mehl für frisch gebackenes Brot gemahlen werden musste. Dies war notwendig, um zu verhindern, dass sich das Mehl mit dem Sand vermischte, den der Wind permanent ins Zelt blies. Beeindruckt waren die Besucher auch von der Demonstration der Kleidung, die gleichzeitig Aufbewahrungsort für alle möglichen Gegenstände wie Körperbedeckung für die Nacht war. Weil Nomaden immer wieder die Zelte abbrechen und weiterziehen mussten, durfte der persönliche Besitz nur wenig Raum einnehmen. Es ist erstaunlich, mit wie wenig ein Mensch auskommen kann, wenn er es muss.

 

 

 

Die dritte Station war ein 3 D – Modell des Landes Israel. Hier wurde deutlich, wie klein, vor allem wie schmal das ganze Land war und heute noch ist und wie sehr es abhängig ist vom Jordan. Anhand des Modells wurde die Frage bearbeitet, welchen Weg man am besten von Nazareth nach Bethlehem wählt, den über die Berge oder den am Jordan entlang. Die Konfirmandinnen und Konfirmanden entschieden sich für den längeren Weg entlang des Flusses, weil er bequemer war, man sich dort auch nicht verlaufen konnte und vor allem, weil dort für Wasser gesorgt war.

Als nächstes ging es zu einem typischen Haus zu jener Zeit, sozusagen einem Einraumappartment mit eingebautem Stall. Die Tiere wurden nachts nämlich mit ins Haus genommen, weil es in Israel nachts sehr kalt werden kann.

Den Abschluss bildete der Besuch einer Synagoge, also eines jüdischen Bethauses. Natürlich wurde darauf hingewiesen, dass eine echte Synagoge nur mit Kopfbedeckung betreten werde darf. Sehr zur Freude aller anderen setzte sich dann einer der Konfirmanden eine Kippa auf, die traditionelle jüdische männliche Kopfbedeckung.

Während des Rundganges blieb leider wenig Zeit, die übrigen Häuser ausgiebig zu betrachten, so gab es noch eine Töpferei mit Zollstation, eine Zimmerei, eine Seilerei, eine Schule, einen Sabbatraum und einen Garten mit biblischen Pflanzen.

Auf etwas Besonderes soll aber noch hingewiesen werden, das sind die eindrucks- und ausdrucksvollen Skulpturen von Angelo Monitillo, die er aus Schrott hergestellt hat. Einige von ihnen sind unten zu betrachten. 

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