Gedenkgottesdienst für Opfer im Straßenverkehr – 1. November 2014

Wer hat es noch nicht gesehen: ein Kreuz, ein Bild oder ein Strauß Blumen am Straßenrand: Hier ist ein Unfall geschehen. Einer oder mehrere Menschen sind dabei gestorben oder wurden schwer verletzt. Angehörige haben zum Gedenken und zum Zeichen ihrer Trauer etwas aufgestellt: Ein Bild oder Kreuz mahnen und laden ein mitzutrauern.

An der Autobahnkirche RUHR werden Anfang November Holzkreuze aufgestellt. Auf den Kreuzen finden sich keine Namen, aber Datum, Ort und Umstände eines Unfalls aus dem vergangenen Jahr, bei dem ein oder mehrere Menschen ums Leben kamen. Alle, die in den letzten Jahren einen Angehörigen durch einen Unfall im Straßenverkehr verloren haben, sind eingeladen zu einem gemeinsamen Gedenken. Auch andere, die verunglückten, leicht oder schwer verletzt wurden oder mit der Erinnerung an einen Unfall weiterzuleben lernen mussten, sindmit dem Gottesdienst für die Opfer im Straßenverkehr am 1. November 2014 um 18 Uhr angesprochen. Pfarrer Hajo Witte (Notfallseelsorge Bochum), Pfarrer Michael Otto und Pfarrer Karl-Heinz Gehrt (Autobahnkirche RUHR) haben sich intensiv mit der besonderen Situation von Opfern im Straßenverkehr beschäftigt. Der Opfer soll mit Nennung des Namens und mit Anzünden einer Kerze gedacht werden. Es ist der fünfte Gottesdienst mit diesem Schwerpunkt - ein Angebot nicht nur für Bochum, sondern auch für die benachbarten Städte im Ruhrgebiet.

Dank großer Bemühungen um die Verkehrssicherheit sind Zahlen für Opfer im Straßenverkehr in den letzten Jahren deutlich zurückgegangen. Dennoch ist jeder Unfall einer zu viel, da er unsägliches Leid über die Angehörigen, meist auch Verletzungen an Leib und Seele für die Betroffenen mit sich bringt.

In der Regel sind es Polizeibeamte, die den Angehörigen die Nachricht vom Unfall persönlich überbringen. Je nach Bedarf und Sachlage nehmen Sie dabei den Notfallseelsorger oder die Notfallseelsorgerin mit. Schock, Verzweiflung und tausend Fragen brechen durch die unerwartete Nachricht vom Tod eines Angehörigen auf.

Der Gottesdienst in der Autobahnkirche RUHR am Samstag, 1. November 2014, will Betroffenen Raum zum gemeinsamen Erinnern und Trauern geben. Er findet in der Autobahnkirche RUHR Dorstener Str. 263, (A40 Anschlussstelle Bochum-Hamme) statt. Die Kanzelrede hält die Polizeipräsidentin Bochum, Diana Ewert.Im Anschluss an den Gottesdienst ist noch Zeit zu Gespräch und Austausch.

Karl-Heinz Gehrt / Michael Otto / Hajo Witte

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