Hamme ist ein mittelgroßer Stadtteil von Bochum, der im Nordwesten unmittelbar an die Innenstadt angrenzt.

Lage von  im Mitte

Durch den Stadtteil führt die Dorstener Straße (B 226), eine der neun Hauptausfallstraßen Bochums. Ihr Name stammt aus der Zeit der frühen Industrialisierung. Sie bildete die Verlängerung der Gahlensche Kohlenstraße und diente dem Transport der an der Ruhr geförderten Steinkohle in Richtung Norden. Die Dorstener Straße war eine der ersten befestigten Straßen des mittleren Ruhrgebietes. Sie führte ab Bochum durch das damals schwach besiedelte Gebiet des Emscherbruches und traf erst bei Dorsten wieder auf eine größere Ansiedlung. Mit dem Abteufen neuer Zechen südlich von Bochum zum Ende des 19. Jahrhunderts sind die unbedeutenden Dörfer Wanne und Eickel im Bereich der Emscher stark gewachsen und die Dörfer sind 1926 als kreisfreie Stadt Wanne-Eickel zusammengelegt worden. Seit 1975 ist Wanne-Eickel nach Herne eingemeindet worden. Die Stadtteile kann man über die Dorstener Straße erreichen. Im Norden von Hamme verläuft quer zur Dorstener Straße die Bundesautobahn 40, die als Ruhrschnellweg die wichtigste Ost-West-Verbindung der Region darstellt.

Auf der Dorstener Straße verkehrt die Straßenbahnlinie 306 der Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahnen AG, sowie die Omnibuslinie 368. Beide Linien verbinden die Bochumer Innenstadt mit dem Hauptbahnhof Wanne-Eickels. Bochum-Hamme lautet auch der Name eines am östlichen Rand des Stadtteils liegenden Haltepunktes der Glückauf-Bahn.

In Hamme, genauer in Datei:Zeche Praesident Schacht2.jpgder Zeche Präsident, wurde erstmals das Deckgebirge des Mergels über den Steinkohle führenden Flözen mit einem Tiefbauschacht überwunden. Eine Gedenktafel erinnert heute noch daran.

Nach dem Ende der Steinkohlenära ist der Bochumer Schlachthof einer der wichtigsten in Hamme ansässigen Wirtschaftsbetriebe. 1977 inszenierte der damalige Bochumer Theaterintdant Peter Zadek in Hamme in einer ehemaligen Fabrikhalle das Stück Hamlet in Hamme in voller Länge (6 Stunden) mit u. a. Ulrich Wildgruber, Ilse Ritter, Eva Mattes, Hermann Lause, Rosel Zech und Magdalena Montezuma. Diese Fabrikhalle wurde später vom Schauspielhaus Bochum als Malersaal und Lager verwendet. Sie brannte in den 1990er Jahren völlig aus. Seine Hamlet-Version war übersetzt von ihm und Gottfried Greiffenhagen nach A. W. Schlegel und J. J. Eschenburg. Damit wurde der Namen dieses Stadtteils auch literarisch bekannt.

 

 

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Seite „Bochum-Hamme“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 12. September 2009, 22:23 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Bochum-Hamme&oldid=64446757 (Abgerufen: 15. November 2009, 16:19 UTC)

 

 

 

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