Hamme im Blickpunkt von Studenten der TU Dortmund

 

Die Hammer Runde ist die Stadtteilkonferenz des Ortsteils Bochum-Hamme. Alle Institutionen, Vereine und die Kaufmannschaft sind darin vertreten. Die Hammer Runde hat es sich zur Aufgabe gesetzt, die Lebensqualität in Hamme zu steigern. Deshalb wurde der Plan der Uni Dortmund, die Situation in Hamme einmal von außen zu betrachten, sehr positiv aufgenommen. Prof. Dr. Martina Oldengott stellte bei der letzten Zusammenkunft der Hammer Runde die Ergebnisse der Untersuchung vor.

40 Studentinnen und Studenten der Technischen Universität Dortmund aus den Fachbereichen Kulturgeschichte und Städteplanung befassten sich im Rahmen eines Projektes mit dem Stadtteil Bochum-Hamme. In kleinen Gruppen interviewten sie Bewohner, untersuchten die Infrastruktur, analysierten die Bevölkerungsstruktur, suchten nach geschichtlichen Eckdaten und interessierten sich für Bildung und Kultur in Hamme. Sie sahen den Stadtteil als Außenstehende und kamen zu interessanten Urteilen. Das hohe Niveau der Arbeiten lässt sich an ihrer Beurteilung ablesen: Keine der vorgelegten Ergebnisse wurde mit einer Note unter 1,7 bewertet.

 

 

Die einzelnen Gruppen hatten unterschiedliche Zielsetzungen. So entwickelten einige der Studentinnen und Studenten ein Hammer Monopoly, mit dem auf spielerische Weise der Stadtteil seinen Bewohnern nähergebracht werden soll, um so die Identifikation und die Bereitschaft, sich für seine Belange einzusetzen zu fördern. Andere Gruppen befassten sich mit geschichtlichen Ereignissen in Hamme und mit Bildungsangeboten. Dabei wurde die große Zahl der Kita-Plätze positiv vermerkt. Auf völliges Unverständnis stieß allerdings der Beschluss der Stadt Bochum, die Von-der-Recke-Grundschule zu schließen. Die Studierenden hielten dies in einem Stadtteil mit vielen Kindern, davon den meisten mit Migrationshintergrund, für ein Unding. Jeder weiß, wie wichtig es für Grundschulkinder ist, einen möglichst kurzen Schulweg zu haben.

Es gab auch interessante Vorschläge, wie mit relativ geringem Aufwand das Bild in den Grünflächen und den Straßen durch gemeinsame Aktionen der Bürger verschönert werden könnte.

Die Ergebnisse der studentischen Arbeiten wurden auf phantasievoll gestalteten Plakaten vorgestellt. Sie sollen unter anderem in Ausstellungen im Stadtteil bekannt gemacht werden. Wo und wann diese Ausstellungen stattfinden, wird rechtzeitig bekanntgeben. –ala

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