Bochum, 3. Februar 2014

 

 

 

Niederschrift über die Versammlung am 29. Januar 2014,

im Gemeindesaal der Gethsemane - Gemeinde Bochum  Hamme Amtsstr.4

 

Werte Teilnehmerrinnen,

werte Teilnehmer,

 

die Sprecherin unserer Runde, Frau Gertrud Labusch, begrüßte die 31 Teilnehmer und eröffnete die 1. Versammlung in 2014 gegen 19 05  Uhr.

Zur Versammlung wurde frist- und formgerecht unter Angabe der Tagesordnung eingeladen.

 

Tagesordnung

1. Eröffnung und Begrüßung

2. Genehmigung der Tagesordnung

3. Bebauungskonzept Overdykerstaße

   (Bericht aus der Bürgerversammlung am 21.01.2014)

4. Lichtbildervortrag:“ Wie die Autobahn nach Bochum kam“

5. Einteilung der Wahlbezirke in Bochum – Hamme und Benennung der Wahllokale

 

6. Resolution der Hammer Kirchengemeinden zur „Sozialen Stadt Bochum - Hamme“

 

7. Verschiedenes

a) Deponie Marbach

 

Es ist kein Antrag zur Änderung / Erweiterung der Tagesordnung eingegangen.

Daher gilt die Tagesordnung als genehmigt.

 

Es wurde eine Anwesenheitsliste ausgelegt.

 

 

Protokoll Versammlung 29.01.2014                                                                                              

 

 

3.) Bebauungskonzept Overdyker Straße

Am 21. Januar 2014 konnten sich interessierte Bürger in einer Bürgerversammlung über den Bebauungsplan Nr. 924 informieren. Die Bürger sollen so früh wie möglich beteiligt und ihre Wünsche und Vorstellungen berücksichtigt werden.

Die Reaktion über den ersten Entwurf, für das brachliegende Gelände, an der Overdyker Str., war jedoch nicht ausschließlich positiv. Z. B. soll auf einem belasteten Boden (Kokereiabfälle, Mineralöle, Teer) ein Kinderspielplatz errichtet werden!

Ziel des Bebauungsplanes ist die Entwicklung von familiengerechter Wohnbebauung im Plangebiet. Geplant ist die Errichtung sowohl von Reihen -, Doppelhäusern als auch Geschosswohnungsbau.

 

4.) Lichtbildervortrag:“ Wie die Autobahn nach Bochum kam“

Als “Ruhrschnellweg“ ist die Autobahn vor allem bekannt,  die zum Teil mitten durchs Herz der Revierstädte führt. Sie ist die älteste und wichtigste Verkehrsachse der größten Stadtlandschaft in Nordrhein-Westfalen mit über 5 Millionen Einwohnern.

1926 begannen die Planungen für den Ausbau der heutigen A 40-vormalig A 430, B 1, R1 und OW4. Seit 1992 trägt die die Autobahn ihren jetzigen Namen. Sie ist ein Zusammenschluss der Autobahnen A430 und Teilen der A2.

1934 wird die heutige A 40  einer erste Umbenennung unterzogen. Sie heißt ab sofort R 1. Als Verbindung quer durchs Reich, von der Maas bis an die Memel, von Aachen bis hinter Königsberg.

1954 die Bauarbeiten am neuen Ruhrschnellweg beginnen, von Essen - Kray bis zur Stadtgrenze Bochum.

Die neue Strecke wird im November 1955, nach 21 Monaten Bauzeit dem Verkehr übergeben. Gleichzeitig beginnt der Ausbau von zwei weiteren Abschnitten.

1957, nach 20 Monate Bauzeit, ist der Dortmunder Teilabschnitt, fertig gestellt.

1958 wird der Bauabschnitt, zwischen Wattenscheid und Dorstener Str. dem Verkehr übergeben.

1960 Fertigstellung der Bauabschnitte Dorstener Str. - Bergstr. Sowie Provinzialstr. und Werner Str.

In den folgenden Jahren wurden nach und nach einzelne Abschnitte freigegeben.

1963 war der Ruhrschnellweg mit seinen oberirdischen Teilstücken fertig gestellt. !970 wurde der Essener Tunnel dem Verkehr übergeben.

Zum Jahresbeginn 1977 wurde die Bundesstraße zur Autobahn umgewidmet: als A 430 durchzog sie nun das mittlere Ruhrgebiet.

 

Ein großes Dankeschön geht an Herrn Habich für seinen Lichtbildervortrag mit den historischen Bildern von der heutigen A 40.

 

Protokoll Versammlung 29.01.2014                                                                                              

 

5.) Einteilung der Wahlbezirke in Bochum – Hamme

Die Kommunalwahlen finden am 25. Mai als verbundene Wahlen statt.

Gewählt werden von den Bürgern in direkter Wahl für die Dauer von 5 Jahren

der Rat der Stadt und die Bezirksvertretungen.

Damit verbunden sind auch die Wahlen zum Europäischen Parlament.

Von den ges. 33 Wahlbezirken liegt in Bochum - Hamme Bezirk 16.

Gesucht wird noch ein barrierefreies Wahllokal im Bereich Dorstener - Feldsieper Str.

 

6.) Resolution der Hammer Kirchengemeinden zur „Sozialen Stadt Bochum - Hamme

Die Ausstellung “Lebensqualität im Ruhrgebiet - für alle?!“ war ausschlaggebend für eine gemeinsame Resolution der vier Amtskirchen in Bochum -Hamme. (Herz Jesu Kirche, Gethsemane - Kirchengemeinde, SELK Epiphanias

Kirche, SELK Kreuz-Kirche) Damit übernehmen sie neben ihren kirchlichen und seelsorgerischen Aufgaben eine gesellschaftspolitische Verantwortung für die Menschen in Bochum - Hamme. Um dieser Verantwortung gerecht zu werden, treten sie gemeinsam mit der Stadtteilkonferenz “Hammer Runde“ in einen Dialog mit den politisch Verantwortlichen der Stadt Bochum. In der Resolution wird der Rat der Stadt Bochum aufgefordert, die “Hammer Runde“, bei der Erarbeitung und Einbringung eines „Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes für das Quartier Hamme zu unterstützen.

Nur so kann es gelingen, dass der Stadtteil Hamme, der neben den Statteilen

Querenburg, Stahlhausen und Wattenscheid Ost auf der untersten Stufe der

Sozialleiter in Bochum steht, in der Abwärtsspirale aufgefangen und stabilisiert wird. Und damit einer besseren Zukunft entgegen blicken kann.

 

 

7.) Verschiedenes

Wegen der ausstehenden Entscheidung zur Schließung des Stahlwerkes Bochum ruht das Klageverfahren gegen den Planfeststellungsbeschluss zum Deponiebetrieb.

Unabhängig davon, hat Outokumpu Nirosta, mit der Sicherung der Altdeponie begonnen. Gestartet wurde mit dem Bau der Zufahrt über den Marbach. Da aber eine Überfahrt nicht nur von einer Seite (hier Porschestr.) gebaut werden kann, sind ebenso Arbeiten auf der Deponieseite erforderlich. Die hierzu erforderlichen Baumaschinen und Fahrzeuge mit geeigneten Materialien für eine Baustraße fahren über die Von der Recke Str. Diese Baustraße ist erforderlich, damit der eigentliche Bauort am Marbach, von verschiedenen Lieferfahrzeugen z. B. für Beton, Baustahl etc. sicher angefahren werden kann.

Laut Umweltbehörde Hagen, Herr Kelle, wird versucht die Verschmutzungen auf der Von der Recke Str., so gering wie möglich zu halten bzw. möglichst rasch zu beseitigen.

 

Protokoll Versammlung 29.01.2014                                                                                              

 

Mit Beginn der Bauarbeiten wurde von Outokumpu Nirosta, eine Kontaktstelle eingerichtet. Unter Telefon Nr. 0234  91534-444 erreichen Sie die Kontaktstelle

für evtl. Fragen und Hinweise.

 

Die nächste Sitzung der “Hammer Runde“ ist am Mittwoch, 2.04.2014.

 

Nachdem keine weiteren Wortmeldungen mehr vorlagen, bedankte sich Gertrud Labusch für das Erscheinen und die interessanten Wortbeiträge und schloss die Versammlung gegen 20 50 Uhr.

 

 

Versammlungsleiter    Protokollführer

Gertrud Labusch/Martin Oldengott                                                                                    Horst Breuning

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