Bochum, 30.04. 2016

Niederschrift über die Versammlung am 27. April 2016 , im “Bürgerhaus Bochum – Hamme.



Werte Teilnehmerrinnen,
werte Teilnehmer,

in Abwesenheit von Frau Gertrud Labusch, begrüßte Martin Oldengott die Teilnehmer und eröffnete die 2. Versammlung in 2016 gegen 19 10  Uhr.
Zur Versammlung wurde frist- und formgerecht unter Angabe der Tagesord-nung eingeladen.

Es ist kein Antrag zur Änderung / Erweiterung der Tagesordnung eingegangen. Daher gilt die Tagesordnung als genehmigt.

Es wurde eine Anwesenheitsliste ausgelegt.

Tagesordnung
1.    Begrüßung/Feststellung der Tagesordnung
2.    Information zum Start des Projektes “Nachhaltigkeit nimmt Quartier”           
3.    Wohnbauland-Initiative für Hamme (Vorschläge des SPD-OV-Hamme)
4.    Förderung des Landes NRW für den Umbau des Amtshauses Hamme
5.    Förderung des Landes NRW für die Stadtteilpaten HaRiHo
6.    Zum Stand der Nahversorgung in Bochum-Hamme
7.    Bericht aus der Bezirksvertretung Bochum-Mitte
8.    Bericht zur Begehung der Deponie am Marbach vom 7.4.2016
9.    Verschiedenes
2. Information zum Start des Projektes “Nachhaltigkeit nimmt Quartier”            Unter dem Namen „Nachhaltigkeit nimmt Quartier werden in der Zeit bis April 2018 Nachhaltigkeitsprojekte in Stadtquartieren im Ruhrgebiet angestoßen. Pilotkommune ist u. a. Bochum mit einem Quartier im Stadtteil Bochum-
Protokoll, Versammlung 27.04.2016        - 2 –


Hamme. Das Projekt wird gefördert durch die Deutsche
Bundesstiftung Umwelt.(DBU)
Nachhaltigkeit – das heißt mehr Zufriedenheit bei weniger Verbrauch.
Nachhaltigkeit nimmt Quartier-eine Chance für mehr Lebensqualität,
für mehr Beteiligung und Chancen - für alle Menschen.
Das Projekt Nachhaltigkeit nimmt Quartier will erreichen, dass Bewohnerinnen und Bewohner der Stadtteile sich gemeinsam auf den Weg machen für ihren Stadtteil.
Diskutieren, Ideen entwickeln, mit Politiker und Politikerinnen ins Gespräch kommen. Einfluss haben und den Stadtteil mitgestalten.
Nachhaltigkeit im Quartier - das kann Wachstum auslösen - Wachstum von Blumen und Pflanzen, aber auch mehr Miteinander, mehr gestalten, mehr mit-reden.
Die Bezirksvertretung stellt 20.000 € zur Verfügung um das Projekt zu begleiten und die formellen Voraussetzungen für ein “Integriertes Stadtentwicklungskon-zept( Isek) zu erhöhen.
In Bochum Hamme tagt die Steuerungsgruppe zum ersten Mal am 11. Mai um 17:00 Uhr im Bürgerhaus.

3. Wohnbauland-Initiative für Hamme (Vorschläge des SPD-OV-Hamme)
In Bezug Wohnbauaktivitäten hängt die Stadt Bochum hinterher.
Um den bezahlbaren, familiengerechten Wohnungsbau attraktiv zu machen, gab es Vorschläge zur Prüfung an die Verwaltung:

1. Bebauungskonzept Overdyker Str. (Bebauungsplan Nr. 924)
2. Grabeländer an der Gahlenschen Str. ( neben Christl. luth. Gebetsverein )
3. Fläche im Bereich ehemaliges Haus Overdyk (Adalbertstr.)
4. Straße Seilfahrt, Bereich Hammer Park
5.Areal der ehem. Graf-von-der-Recke-Schule (Bebauungsplan 962)
6. Fläche Ecke Dorstener - Lohstr.( ehem. Kaufpark)
7. Fläche hinter den Häusern Dorstener Str. 232/234
8. Eingang Hammer Friedhof (Lohstr.)
Ziel des Bebauungsplanes ist die Entwicklung von familiengerechter Wohnbe-bauung im Plangebiet. Geplant ist die Errichtung sowohl von Reihen -, Dop-pelhäusern als auch Geschosswohnungsbau.

4. Förderung des Landes NRW für den Umbau des Amtshauses Hamme
Bochum gehört zu den 100 Kommunen in NRW die Hilfe aus dem Sonderpro-gramm “Hilfen im Städtebau für Kommunen zur Integration von Flüchtlingen“
erhalten. Darüber hinaus wird das Jugendfreizeithaus „Bürgerhaus Hamme“ als ein, für den Stadtteil zentraler Ort der offenen Kinder und Jugendarbeit mit
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Fördermitteln in Höhe von 738.000 € unterstützt. Die Gelder sollen für die ener-
getische, inklusionsbezogene und raumfunktionale Sanierung genutzt werden. Zudem soll Barrierefreiheit ermöglicht und ein Aufzug eingebaut werden. Ein großes Anliegen ist die Nutzbarmachung des Obergeschosses.
Ziel ist es, dass das Amtshaus ein Quartierzentrum in Hamme wird.

5. Förderung des Landes NRW für die Stadtteilpaten HaRiHo
HaRiHo – die Stadtteilpartner sind ebenfalls Nutznießer des Förderprogramms.
Hinter HaRiHo verbirgt sich Beatrice Röglin und Daria Stolfik. Die beiden sind seit August 2013 an vielen Stellen im Stadtteil unterwegs.
Die Arbeit in Sachen Projektkoordination wurde honoriert, Ihr Einsatz wurde um 3 Jahre verlängert. Außerdem gibt es noch 135.000 € für das Quartiersma-nagement in Hamme /Hofstede.

6. Zum Stand der Nahversorgung in Bochum-Hamme
Rewe steht als Investor für eine attraktiv Nahversorgung in den Startlöchern. Angedacht ist das Areal hinter der Runge Apotheke bis zur Gahlenschen Str.
Mit den Grundstückeigentümern muss noch einiges geklärt werden. So zum Beispiel die vorgesehenen Zufahrten.

7. Bericht aus der Bezirksvertretung Bochum-Mitte
Das Areal an der Overdykerstr. ist gemäß Bebauungsplan Nr. 924 vorgesehen
für die Errichtung familiengerechter Reihen - Doppelhäuser als auch Ge-schosswohnungsbau.
Vor Baubeginn ist jedoch eine Kanalsanierung erforderlich. Für die Kanalarbei-ten sind 8 Wochen vorgesehen. Hierzu ist auch eine Vollsperrung der Straße vorgesehen. Die Gelder für die Arbeiten sind im Haushalt bereits eingestellt.

8. Bericht zur Begehung de Deponie am Marbach vom 7.4.2016
Nach dem 2. Treffen des Anwohner Beirates, im Saal der Kreuzgemeinde
wurde am 7.04.2016  zu einem Ortstermin auf dem Deponiegelände eingela-den.
Nach Schließung des Outokumpo-Stahlwerks an der Essener Str., Ende Juni
2015, wird nun schon Schlacke der Deponie zugeführt.
Das gesamte Areal, nach dem Stand der heutigen Deponie-Technik gebaut, macht einen guten Gesamteindruck. (Reifenwaschanlage, Regenrückhalte-becken, Sickerwassersystem; Immissionsmessstellen)

9.Verschiedenes
Schon seit Jahren wünschen sich viele Hundebesitzer einen Auslaufplatz für ihre geliebten Vierbeiner. Das Grünflächenamt prüft nun eine Fläche
nahe dem Hammer Friedhof. (Bolzplatz, Berggate)

An der Gahlenschen Str. gegenüber der Tankstelle soll eine Systemgastronomie entstehen. (Bar Celona)
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Überall wurde nach dem Sturm Ela aufgeräumt und aufgeforstet nur dem Hammer Park sieht man heute noch die Schäden an, die der Pfingststurm an-gerichtet hat. Besonders der kleine Teich stinkt im Sommer und überflutet den Gehweg. Nach Meinung der Anwohner die reinste Abfallgrube - eine umge-worfene Bank und haufenweise Müll - hier quakt kein Frosch.
Durch den Bezug von Fördergeldern soll hier Abhilfe geschaffen werden.

Nach einem Unfall ist es wichtig, dass der Rettungsdienst weiß, wohin er fahren muss. Am Kemnader Stausee ist an vielen Stellen eine Kennzeichnung zu sehen. Der Standort ist an Schildern bezeichnet.
Es wurde angeregt, diese wichtige Kennzeichnung auch im Westpark und  auch auf dem Radweg Erzbahntrasse zu installieren.

Nachdem keine weiteren Wortmeldungen mehr vorlagen, bedankte sich Mar-tin Oldengott für das Erscheinen und die interessanten Wortbeiträge und schloss die Versammlung gegen 20 40 Uhr.



Versammlungsleiter    Protokollführer
Martin Oldengott        Horst Breuning

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