Bochum Hamme:Hamme: so sah es einmal hier aus Ein Stadtteil im Wandel

Bochum war und ist seit ca. 150 Jahren vom Wandel geprägt, den die industrielle Entwicklung und das damit verbundene explosionsartige  Bevölkerungswachstum ausgelöst haben. Dabei haben sich die einzelnen Stadtteile aber unterschiedlich stark verändert. Hamme ist ein Beispiel für extreme Veränderungen, sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart.

 

Aus einer bäuerlichen Siedlung am Nordrand von Bochum wurde am Ende des 19ten Jahrhunderts schnell ein Industriestandort mit Hochöfen, Zechen und anderen Produktionsstädten. Die Felder verschwanden und machten Arbeitsplätzen und Arbeitersiedlungen Platz.

 

Aber nichts währt ewig! Der Strukturwandel im Ruhrgebiet, der Niedergang des Bergbaus und die Ansiedlung moderner Arbeitsplätze benötigte wiederum Platz. Das ging auch an Bochum-Hamme nicht vorbei. Die alten Industrieanlagen wurden abgerissen und wichen modernen DieBürgerhaus Hamme: so sah es einmal  ausnstleistungszentren. Auch das Grün kehrte zurück in den Stadtteil.  Der lange als Abwasserkanal genutzte Marbach wird renaturiert und mit Erzbahntrasse, Westpark und Jahrhunderthalle ist das direkte Umfeld wesentlich attraktiver geworden. Heute entstehen Eigenheime und moderne Wohnanlagen für die Bedürfnisse einer neuen Generation.

 

Dass die Hammer Bürger unter diesem Aspekt die wieder Inbetriebnahme der Thyssen-Krupp Deponie entschieden ablehnen, ist nur verständlich. Dieser Stadtteil hat seinen Beitrag über mehr als genug geleistet!

 

 

Wir zeigen hier einige Bilder aus der Frühzeit der Industriealisierung, die bei genauem Hinsehen noch das ganz alte Hamme mit seiner dörflichen Struktur erahnen lassen. Dazu gibt es ein paar Bilder, die belegen, dass sich Hamme auch heute noch unglaublich schnell verändert. Die historischen Bilder können durch Anklicken vergrößert werden.

 

Wir danken hier nochmals ausdrücklich den Einsendern der Bilder und hoffen, dass sich andere Bürger unseres Stadtteils anschließen und uns ebenfalls Material zusenden.

Kommentare zu den Bildern im Text oben:

 

Bild 1:  gefunden, von Norbert Kriech.
Dieses Foto wurde im Jahre 1922 aufgenommen. Im Vordergrund ein Bauernhof, dessen Name uns nicht bekannt ist, am rechten Bildrand ist die Gahlenschen Straße zu erkennen. Etwa in diesem Bereich befindet sich heute der Getränkemarkt auf der Gahlenschen Straße, im Hintergrund sind die Hochöfen des Bochumer Vereins zu erkennen.

Bild 2: Gefunden von Dirk Ernesti:

 

Altes Amtshaus HAMME um 1900!

Bild 3: Gefunden von Norbert Kriech: 

Dieses Foto wurde am 18.08.1938 aufgenommen und zeigt die Hochöfen des Bochumer Vereins mit der davor gelegenen Bahnstrecke. Rechts von diesem Foto, befanden sich die Eisenbahnbrücken, die über die Gahlensche Straße führten, etwa in dem Bereich der heutigen Erzbahnschwinge.

 

Hier noch aktuelle Bilder vom Abriss der alten Fußgängerbrücke über die A40 sowie vom alten Tunnel unter dieser Schnellstraße, die wir von Norbert Kriech und A. König erhielten.

 

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