Kaum zu glauben, doch nur achtzig Jahre her

Das Bild in einer Ansicht von 1930 zeigt den ehemaligen Hindenburgplatz in Bochum-Hamme - im Hintergrund gelegen die damalige Erlöserkirche. Sie wurde von dem Architekten W. Tiefenbach 1929 entworfen, innerhalb eines halben Jahres erbaut (Grundsteinlegung )und am 2. Februar 1930 eingeweiht.

 Ob man die Personen- und Lastkraftwagen noch an den Fingern zählen konnte, die damals über die Kreuzung der B1 und der Dorstener Straße fuhren? Jedenfalls werden auch noch einige Pferdefuhrwerke und Kutschen dabei gewesen sein. Die Hindenburgallee führte aus der Dahlhäuser Heide (die heutige Dinnendahlstraße) und mündete links von der Kirche in die Kreuzung. Recht idyllisch mutet der Platz mit der grünen Insel an, um die herum der spärliche Verkehr floss.  Eine kleine Straßenbahn dreht gemächlich ihre Runde.  Der Kontrast fällt besonders ins Auge, wenn man das Bild mit dem heutigen Verkehrsknotenpunkt am Bodelschwinghplatz vergleicht. In den sechziger Jahren wurde die B1 zur Autobahn ausgebaut und - tiefer gelegt - unter der Dorstener Straße hindurchgeführt. Allein auf der vierspurigen A 40 – einer Hauptverkehrsader des Ruhrgebietes - fahren nach Auskunft von Straßen.NRW jeden Tag etwa 100.000 Fahrzeuge am Stadtteil Hamme vorbei. Hinzu kommt der Verkehr auf der B 226 in Richtung Herne. Der anwachsende Verkehr führte zur Verbreiterung der Dorstener Straße auf vier Spuren und zusätzliche Abbiegerspuren. So musste ein Haus weichen und der Platz um die Kirche schränkte sich zusehends ein. Heute liegt die künftige Autobahnkirche und „Dankstelle“ an der A 40 sozusagen auf einer Insel zwischen den Verkehrsströmen.

Karl-Heinz Gehrt

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